Wombats RC : RC Linz – 34 : 31

03/05/2016 Keine Kommentare Uncategorized Dan Reynolds

Dramatik pur auf der Neuklosterwiese und ein beeindruckendes Wombats-Comeback! In einem Spiel das hin- und her wogte konnten die Wombats letztlich ihren ersten Saisonsieg feiern und gleichzeitig die favorisierten Linzer erstmals in dieser Saison als Verlierer in die Kabinen schicken. Ein sehr starker Scrum erwies sich dabei als Schlüssel zum Erfolg – Linz hatte bei diesem Standard an diesem Nachmittag Probleme und die Wombats nützten das weidlich aus. Dennoch waren die Gäste meistens in Front. Wolfgang Rammer und Christoph Kaltenböck im Doppelpack sorgten für drei frühe Tries, während auf der Wombat-Seite lediglich Routinier Wolfgang Reiterer für einen Versuch jubeln konnte. Diese komfortable 19:5-Führung griffen die Heimischen noch in der ersten Hälfte an, Christopher Hrast und Lukas Kaiser bissen ihre Farben bis auf 17:19 zur Pause dazu.

In der zweiten Hälfte war es dem heuer erstmals spielenden Martin Leidl vorbehalten, für die Führung der Wombats zu sorgen – sehr zur Freude der rund 200 Zuschauer (darunter eine ansehnliche Gruppe Linzer Schlachtenbummler). Linz war damit keineswegs geschlagen, Tries von Walter Weber und Julian Losbichler wendeten das Ruder erneut – mit einem 31:24 im Rücken steuerte Linz auf den dritten Sieg en suite zu. In der 71. Minute keimte wieder Hoffnung für die Wombats – ein Leidl-Penalty saß, nur noch 27:31.

Linz hatte diesmal keine volle Bank und konnte im Finish nicht mehr zulegen. Die Heimischen veredelten ihr gutes Spiel durch den Kapitän persönlich: Stefan Pauser drückte nach einem Gewaltakt den Ball nochmals über die Linie und sorgte mit der finalen Entscheidung für Riesenjubel bei den Heimischen. Erster Sieg eingefahren, die Wombats sind somit wieder beim Kampf um die Plätze in der oberen Play Off dabei. Linz fährt trotz der Niederlage mit 2 Punkten nachhause, konnte den Schaden begrenzen.

Der überglückliche Wombats-Kapitän Stefan Pauser: “Nach anfänglicher Nervosität haben wir Linz unser Spiel aufzwingen können. Die sensationellen Zuschauer haben uns dann noch zum Sieg gepusht!”

Im Linzer Lager war man naturgemäß enttäuscht: “Unser großer Vorteil in den letzten Spielen war die erfahrene Ersatzbank – genau diese hat uns heute leider krankheitsbedingt vor allem in den Forwards gefehlt.”

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